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Unser Publikum verdient die Wahrheit, unsere Inhalte verdienen Aufmerksamkeit.

Mitwirkung u.a. an folgenden Filmen und filmischen Projekten:

  • „Graz an einem Junitag“ (Kurz-Dokumentarfilm, 2025/2026) – Regie / in Arbeit
  • „Austropop Zeitreise Fürstenfeld“ (Interviewfilme und historische Musikdokumentation in 60 Kapiteln für Museum, 2024 – 2026) – Gesamtredaktion, Set-Ton, Kamera, Schnitt, Sounddesign
  • „Drei Tage in Toblach“ (Dokumentarfilm, 91 Min., 2022 – 2025) – Regie, Kamera, Schnitt, Sounddesign
  • „Things That Float“ (Kurzspielfilm von Suzie Leger, 2024 – 2026) – Sounddesign
  • „Wellenwende“ (Dokumentarfilm von Josephine Ahnelt, 2024/2025) – Set-Tonmeister
  • „Santa’s Last Christmas“ (Dokumentarfilm von Stephan Heiniger, 2019 – 2025) – Sounddesign
  • „Begegnung“ (Kurzmusikfilm für Zürcher Hochschule der Künste, 2024) – Regie, Schnitt, Sounddesign
  • „LLL“ (Kurzdoku von Josephine Ahnelt, Diagonale-Preis 2025 für „Beste Kurzdoku“) – Tonschnitt
  • Konzertfilme (u.a. Zürcher Hochschule der Künste, Nationaljugendorchester Luxemburg, DLW Köln, Musikverein Wien, Mozarteum Salzburg) – Regie, Kamera, Schnitt
  • Videoarbeiten für Künstler:innen, Stiftungen, Kulturbetriebe (u.a. Hilton Foundation, Styriarte, VOLT Kollektiv Graz, Schlosstheater Jennersdorf, Jan-Pieter Martens, Boris Bukowski, Sozialtherapeutikum Eggersdorf)

Ob als Musikredakteur, Musikvermittler, Dramaturg oder Filmemacher – die Herausforderungen in meinem Berufsleben waren und sind immer ähnlich: Wie wecke ich das Interesse der Öffentlichkeit an den grandiosen Geschichten, die das Leben schreibt? Wie kann ich bei aller gebotenen Kürze dennoch ein Höchstmaß an inhaltlicher Substanz bewahren? Niemals langweilig zu sein, aber auch niemals oberflächlich zu sein, ist das zentrale Gebot. Der magische Trick: Menschen interessieren sich für Menschen und ihre besonderen, berührenden, verrückten, schönen Geschichten.

Wenn unsere Protagonist*innen sich vor der Kamera oder dem Mikrofon öffnen und uns teilhaben lassen an ihrer Leidenschaft, haben wir schon halb gewonnen. Unsere Aufgabe ist es dann, die richtige Perspektive zu finden, den richtigen Rhythmus für unsere Erzählung. Starke, greifbare Geschichten sind zugleich die beste Werbung. Darum kann ich auch bei Auftragsarbeiten wenig mit dem Begriff „Marketing“ anfangen. Ich arbeite nicht für den Markt, sondern für die Sache und ihr Publikum.

Das audiovisuelle Medium erlaubt unendlich vielschichtige Erzählweisen; es kann uns – nicht zuletzt dank der akustischen Ebene – sekundenschnell in seinen Bann ziehen, uns teilhaben lassen an besonderen Momenten, Gedanken, Stimmungen.

Das Rezept für gute Geschichten ist immer gleich: Einstieg, Inhaltsvermittlung, Ausstieg; Rhythmus und Humor, Empathie und Redlichkeit. Und ein Gespür für den jeweiligen Kontext der Rezeption, der über Erwartungshaltung und Aufmerksamkeitsspanne des Publikums bestimmt. Mit diesem Handwerkszeug ausgestattet, müssen wir uns jeden Tag neu fragen, in welcher Form und mit welchen Mitteln wir einen Ausschnitt von Realität für mehr oder weniger Unbeteiligte zugänglich machen können. So relevant und gehaltvoll, so frisch und würzig wie möglich.

Der Schlüssel zu allen Inhalten sind wir Menschen selbst mit unseren Erlebnissen, Ideen, Gesichtern und Händen. Der Mensch steht im Zentrum jedes medialen Produkts, unabhängig von dessen Format oder Thema. In meiner Zeit als Zeitungsreporter durfte ich mein Interesse an Umwelt, Sozialthemen, Geschichte, Technologie, Politik und Wirtschaft kultivieren. Mein eigentliches Fachgebiet bleibt aber die Kunst, insbesondere die Musik, mit deren Geschichte, Ästhetik und Theorie ich mich nicht nur in zwölf Jahren Musikjournalismus, sondern auch im Studium denkbar intensiv befasst habe.

Arbeit und Ausbildung

2022 – offen Freier Filmschaffender und Sounddesigner.

2022 Musikkurator und Content Creator (Video, Text, Foto) bei Green Lobster Media Technologies (Start-up Audiosoftwareentwicklung und Tonstudio).

2019-2021 Kommunikation, Dramaturgie und Musikvermittlung im Hause Styriarte – Steirische Kulturveranstaltungen GmbH. Arbeit als Texter, Videoproduzent und Fotograf. Programmgestaltung und Konzertplanung für eine neue Pop-Programmschiene. Projektleitung u.a. bei der Online-Uraufführung von Gerd Kührs „Corona-Meditation“. Mitarbeit an der Entwicklung einer neuen Website; inhaltliche Verantwortung für Social Media.

2016-2019 Lokalredakteur der Kronen Zeitung Graz. Zunächst Reportagen; dann Ressortverantwortung für die Regionalredaktion Steiermark (Menschen, Politik, Umwelt, Wissenschaft, Geschichte, Katastrophen, Investigatives).

2005-2018 Musikjournalist der Kronen Zeitung in Graz, mehrere tausend Konzert- und Premierenkritiken; mehrere hundert CD-Rezensionen.

2013-2016 berufsbegleitend Studium Musikwissenschaft und Bachelor mit Auszeichnung. Fokus auf Musikästhetik, Interpretationsforschung, Musikgeschichte. Bachelorarbeit über Nikolaus Harnoncourts Aufnahmen der 5. Sinfonie von Beethoven.

2001 Matura mit Auszeichnung.

Außerdem

1988-2000 Waldorfschüler in Graz (Auslandssemester 1999 in Chicago, USA).

1988-2000 Musikunterricht: Geige, Klavier, klassische Gitarre. Musiktheorie, Orchester, Kammermusik, Oper.

2001-2002 Zivildienst in der Behindertenbetreuung, Camphill Liebenfels in Kärnten.

Frühe akademische Versuche: Germanistik (2 Semester), Architektur (5 Semester).

Diverse Jobs: Kunsthaus Graz, Steirisches Kammermusikfestival, Verlag HDA Graz.

2015 KUG-Leistungsstipendium.

2015-2016 Studentischer Mitarbeiter der Uni Graz.

2016 Berufung in die Fachjury zur Vergabe der Musikpreise des Landes Steiermark.

Seit 2001 künstlerisch tätig: Sänger der Band Son Fou; Filmprojekte, Laientheater, Malerei, Grafik.

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